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June 30 Tag 13: Abschied von TokyoWie gestern erwähnt, ging es heute nochmal nach Akihabara um die letzten Einkäufe zu erledigen und das Getummel, welches besonders am Samstag stark ist, zu genießen. Heute wurde auch in einem Sofmap ein neues Spiel veröffentlicht und so wurden wir Zeuge einer ewig langen Schlange von Leuten die auf das Spiel warteten. Die Schlange blieb sogar nach einer Stunde bestehen und dabei gings nur um irgend ein Hentai Game (dieser Sofmap hat nichts anderes verkauft). Wir werden Tokyo auf jeden Fall vermissen. Die tollen Einkaufsmöglichkeiten, die tollen Arcades und natürlich Maid Cafes Nachdem die Koffer gepackt und nochmal abgewogen wurden, verbringen wir den Abend mit Japanischen Fernsehen. Lange kann man das Programm nicht aushalten. Hauptsächlich läuft belangloses oder irgendwelche verrückten oder ebenfalls belanglosen Gameshows. Die Werbespots haben allerdings schon einen kuriosen Charm Die bekannten Animes wie Bleach laufen leider alle so gegen Nachmittag, wenn wir unterwegs sind. Bilder wurden heute nicht viele geschossen, um genau zu sein nur die Einkäufe von Andreas, der sich eine beachtliche Sammlung an Gashapon Figuren zugelegt hat. Meine Einkäufe waren da bescheidener, aber dennoch konnte ich diverse Schmuckstücke zu teilweise wirklich guten Preisen ergattern. Fest steht, dass ich das nächste mal einen größeren Koffer mit weniger Inhalt mitnehmen muss. June 29 Tag 12: Edo MuseumHeute begannen wir so langsam uns für die Abreise vorzubereiten. Wir wogen die Koffer ab, ob sie unterhalb des Gewichtslimits sind, und optimierten die Platzaufteilung um soviel wie möglich in den kleinen Koffer zu quetschen. Fest steht, dass doch ein weiterer Rucksack her muss. Das war so grob unsere Beschäftigung am Vormittag. Nachmittags beschlossen wir wieder etwas Kultur in uns auf zu nehmen und besuchten das Edo-Tokyo Museum. Ursprünglich wollten wir ja nochmal nach Kamakura um der großen Buddha Statue einen Besuch abzustatten, aber das wäre zeitlich leider etwas knapp gewesen da die Fahrt nach Kamakura schon eine Stunde dauert und die meisten Anlagen nur bis 16:30 besucht werden können. Jedenfalls war das Edo-Tokyo Museum keine schlechte Alternative. Obwohl die Ausstellungstücke nur auf zwei Stockwerken verteilt waren, gab es doch ziemlich viel interessantes zu sehen von den Anfängen der Stadt um das 16 Jahrhundert bis hin zur Nachkriegszeit. Teilweise wurden ganze Häuser authentisch nachgebaut und es gab zahlreiche detaillierte Modelle von alten Stadtteilen, Häusern, Tempeln usw. Da fotografieren erlaubt war, hab ich gleich mal an die hundert Bilder geschossen. Wer möchte dem kann ich das halbe Museum auf Bildern protokolliert nachreichern. Nach diesem Besuch überraschte uns, wieder einmal, der Regen und wir standen ohne Schirm da. Normalerweise leihten wir uns einen vom Hotel aus doch dieses mal hatten wir nicht mit Regen gerechnet. Also haben wir im nächsten 100 Yen Shop jeweils gleich einen Schirm um 105 Yen (65 Cent!) gekauft. Es ist einer diesen volltransparenten Schirme die ich persönlich recht stylisch finde, aber leider passt er nicht in meinen Koffer, werd ihn wohl nicht mitnehmen können. Trotz des Regens wars allerdings noch ziemlich warm. Es ist hier in Tokyo wirklich sehr schwül und die Luftfeuchtigkeit ist allgemein sehr hoch. Diese Hitze macht meinen Reisekumpanen auch recht zu schaffen obwohl ich eigentlich relativ gut damit klar komme. Da morgen der letzte Tag ist, wird noch einmal Akihabara besucht um bei den ganzen Game-, Anime-, Hentaishops nochmal richtig zu zu schlagen, noch einmal den Beatmania IIDX 14 Gold Automaten mit 100 Yen Münzen zu füttern (leider will er zwei Stück pro Spiel, urks) und die Scores auf meiner e-Amusement Card bzw. Konami Netzwerk abzuspeichern. Leider bin ich nicht gut genug um Eindruck zu hinterlassen June 28 Tag 11: Shibuya und Uni BesuchNach einem langen Schlaf machten wir uns auf den Weg Shibuya etwas zu erkunden. Berühmt ist der Stadteil vor allem wegen der riesigen Kreuzung auf der zu Stoßzeiten hunderte von Menschen die Straße über alle Richtungen überqueren. Schon nachdem man von der U-Bahnstation kommt wird man von Riesendisplays und deren Lautsprechern aus allen Richtungen beschallt. Besonders bekannt ist auch das Riesendisplay, welches unsichtbar in der Glasfassade eines Mehrstöckigen Hauses eingebaut ist. Besonders Nachts ist das ein richtiges Spektakel aber leider waren wir nur vormittags dort. Da wir schonmal in Shibuya waren, kam von mir spontan die Idee den Musikladen Guhroovy zu besuchen. Zu meiner Überraschung war der Laden ziemlich klein und in einem recht schäbigen Gebäude. Die Homepage vermittelte doch ein ganz anderes Bild. Allerdings kann ich jedem einen Besuch im Laden empfehlen, der was mit japanischem Techno aller möglichen Stilrichtungen anfangen kann. Gegen Abend machten wir uns mit der S-Bahn auf dem Weg zu Tokaidaigaku-mae, eine ca. einstündige Fahrt aus Tokyo raus. Dort wohnt meine alte Freundin und studiert auch an der gleichnamigen Uni. Sie zeigte uns ein wenig die Gegend, die schon deutlich ruhiger ist als Tokyo und etwas mehr den japanischen Flair verspühren lässt. Interessanterweise gabs in diesem kleinen Örtchen allerdings 3 Arcades Sie führte uns dann zu ihrem Studienplatz, ein kleines Labor in dem an Roboter geschraubt wird. Ihre Studienrichtung umfasst Roboterprogrammierung und Künstliche Intelligenz. Wir wurden ihrem Projektleiter und Professor vorgestellt, die witzigerweise vor ein paar Tagen kurz in Wien waren. Der Projektleiter konnte glücklicherweise ein wenig Englisch und so plauderten wir ein wenig über Österreich, Japan und natürlich Roboter. Einige ihrer Roboter konnten wir auch besichtigen. Neben einem typischen Modell, welches einem Menschen nachempfunden ist und laufen können soll, gabs auch ein paar kuriosere Sachen. U.a. ein Greifarm mit Stäbchen, welcher alte Leute füttern soll und ein kleiner Roboter in Form einer Schildkröte, welcher die Straßen vor Dosen und Flaschen reinigen kann. Da die Fahrt nach Tokyo leider relativ lang dauerte, mussten wir auch bald wieder zurück, denn ab 0 Uhr fahren keine U-Bahnen mehr. Heute erlebten wir auch wieder wie witzig es ist, in der Rush Hour mit der U-Bahn zu fahren. Man fühlt sich wirklich wie eine Sardine. Der Vorteil ist allerdings, dass man sich nicht festhalten muss da man eh nicht umfallen kann June 27 Tag 10: Lost in YokohamaHeute Vormittag gings kurz nach Akihabara weil mein Reisekumpane Alexander eine Figur umtauschen wollte die einen kleinen Produktionsmangel hatte. Aus dem kurzen Aufenthalt machten wir allerdings einen kleinen Stadtbummel und schlenderten ein wenig herum um das eine oder andere noch zu kaufen. Gespeist haben wir heute beim Mos Burger, die wirklich gute Burger haben und später gönnten wir uns noch einen Donut bei, na wem wohl, Mister Donut. Wir schauten uns auch ein wenig nach technischem Gerätschaften um wie z.B. einem mp3-Player. Aber leider haben wir nichts zufriedenstellendes gefunden. Wer allerdings einen iPod Nano haben möchte, kann ihn hier recht günstig bekommen. Am Abend machten wir einen Ausflug nach Yokohama um ein wenig Hafenatmosphäre zu genießen. Doch da wir uns hier natürlich nicht auskennen und obendrein keinen Plan haben, waren wir zwar irgendwo aber nur nicht in der Nähe eines Hafens. So trotteten wir mal ein wenig ziellos herum und kamen u.a. bei nem Fußballplatz vorbei wo ein Jugendclub gerade trainierte. Wir schauten den angehenden Captain Tsubasas ein wenig zu und beschlossen uns dann weiter in das Wolkenkratzermeer zu stürzen. Der Ausflug war zum Glück nicht ganz umsont, denn wir kamen am Vergnügungspark Cosmo World vorbei der bei Nacht wirklich herrlich beleuchtet war. Besonders das Riesenrad CosmoClock 21 war eine Attraktion sowie die Achterbahn, die sich um das Rad schlängelte. Im Park selbst war leider nicht ganz soviel los, lag wohl daran, dass wir mitten in der Woche vorbei schauten. So hatten wir zwar nicht viel von einem Hafen, aber wenigstens eine schöne Lichtershow und einen gesunden Fußmarsch. June 26 Tag 9: Kaiserpalast & AsakusaHeute stand ein Besuch des Kaiserpalastes am Plan. Um genauer zu sein eigentlich nur der Ostgarten, zum Kaiserpalast selbst kommt man nicht und Führungen waren leider für diesen Monat schon komplett ausgebucht. Sonderlich viel hatten wir von diesem Ausflug allerdings nicht da uns während der Tour der Regen überaschte und wir keinen Schirm mit hatten. Nachdem sich der Regen gelegt hatte gings nach Asakusa um den ältesten buddhistischen Tempel von Tokyo zu bestaunen. Dort trafen wir auf nen Mexikaner der uns ne kurze Zeit lang begleitete und uns seine Geschichte erzählte. Er ist ein Austauschstudent und kam von Australien nach Japan und er hatte schon seit über nem Tag lang nichts mehr gegessen. Das erinnerte mich daran, dass mein Frühstück auch nur aus nem Evangelion Ice Cafe bestand. Die Tempelanlage von Senso-ji war ein richtiger Markt für Touristen. Zig tausend Stände mit allerlei Souveniers wie Schwertern, Geisha Puppen, Anhängern, Masken, Fächern usw. sowie auch zahlreichen Süßigkeitenständen. Die Tempel und die Pagode waren allerdings richtige Hingucker. Auf diesem Platz waren auch die meisten Ausländer versammelt. Neben einer ganzen Schulklasse aus Amerika, meine ich auch den einen oder anderen Deutschen gesehen bzw. gehört zu haben. Unseren Hunger stillten wir auch heute wieder in einem Ramen Restaurant und auf dem Rückweg legte ich mir eine undefinierbare Japanische Süßigkeit zu. Ich kann nur sagen, dass es Erdbeergeschmack (Ichigo) hat und absolut knetweich ist Nachdem uns in Akihabara eine nette Maid ein Prospekt über ihr Maid Cafe in die Hand gedrückt hat, entschlossen wir uns spontan dieses zu besuchen. Damit haben wir schon das vierte Maid Cafe in Akihabara aufgesucht. Das besondere bei diesem Cafe war das Setting, es war eingerichtet wie ein Japanisches Klassenzimmer mit original Sitzbänken und einer vollgeschmierten Tafel. Witzig war auch ein Event, bei dem ein Gast teilgenommen hat. Leider kenne ich die Details nicht, allerdings hat eine Maid eine menge Zutaten wie Milch, Saft, Kaviar, ein rohes Ei und Nüsse eingelegt in Honig zu Tisch gebracht. Sie hat dann mit dem Gast Jan, Ken, Pyon (Schere, Stein, Papier auf Japanisch) gespielt und der Sieger durfte aussuchen, welche Zutaten zusammen gemixt werden durften. Von drei oder vier Spielen hat die Maid nur einmal gewonnen, aber dafür hat sie es ihm dann auch richtig bitter gegeben und ihm Kaviar in den Cocktailmix geschüttet. Zum Schluss entstand ein Gesöff aus Saft, Nüssen, Kaviar und Karamel, welches der Gast bis zur Häfte auf Ex trinken musste. Allerdings schlug er sich tapfer und würgte das gesamte Glas runter. Für diese Leistung wurde Applaudiert und er erhielt als Preis ein kostenloses Essen. Japaner sind schon cool drauf Zum Abschluss sei noch erwähnt, dass ich jetzt endlich den e-Amusement Pass registrieren konnte und heute auch mal Sake probiert habe. Und zum Geschmack kann ich sagen, dass es wie Reiswein schmeckt
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